Hamburg — Durch den von der Bundesregierung geplanten Umbau des Gesundheitswesens droht nach Ansicht der privaten Krankenkassen eine Verschlechterung der medizinischen Leistungen. "Die Pauschalprämien bringen eine Reihe von Problemen", sagte der Vorsitzende des Privatkassenverbandes PKV, Volker Leienbach, dem "Hamburger Abendblatt". "Dazu gehört, dass in der gesetzlichen Krankenversicherung durch noch mehr Steuergeld der Einfluss des Staates immer größer würde."
Die Entwicklung sei mit der Rentenversicherung vergleichbar: "Dort haben wir einen massiven Einsatz von Steuermitteln, der bei etwa 80 Milliarden Euro pro Jahr liegt. Dennoch hat das dazu geführt, dass das Rentenniveau immer weiter absinkt", fügte Leienbach hinzu.
Die fortschreitende Finanzierung der Gesundheit über Steuern treffe besonders Privatversicherte, sagte Leienbach dem Blatt. "Gibt man Steuergeld dazu, sinkt ja auch der Arbeitgeberanteil, weil die Beiträge zur gesetzlichen Kasse insgesamt niedriger sind." Für die private Krankenversicherung zahle der Arbeitgeber aber nur maximal den Höchstsatz wie in der gesetzlichen. "Als privat Krankenversicherter subventioniere ich also die gesetzlich Versicherten und treibe meine eigenen Prämien in die Höhe", kritisierte Leienbach.
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Thursday, December 31, 2009
Wednesday, December 30, 2009
Private Krankenkasse GKV: Vergleich und Rechner gesetzliche Krankenversicherung
Die gesetzliche Krankenkasse ist die Pflichtversicherung für abhängig beschäftigte Arbeitnehmer und Angestellte, deren Einkommen nicht die Beitragsbemessungsgrenze überschreitet. Daneben sind freiberufliche Künstler über die Künstlersozialkasse in der gesetzlichen Krankenversicherung abgesichert, weitere Freiberufler sowie Selbstständige können sich für die GKV entscheiden. Versicherungspflichtige Studenten können zwischen der gesetzlichen und der privaten Krankenversicherung wählen.
Rentner verbleiben üblicherweise in der GKV, wenn sie dort vor dem Eintritt des Rentenalters versichert waren.
Vergleich der gesetzlichen Krankenkassen
Derzeit gibt es hunderte gesetzlicher Krankenkassen, darunter die Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK), die Betriebskrankenkassen (BKK), die Innungskrankenkassen (IKK) und die Ersatzkrankenkassen (EKK). Um sich einen Überblick über die vielen verschiedenen Krankenkassen zu verschaffen, sollte ein GKV Vergleich der Beitragssätze und Leistungen durchgeführt werden. Viele gesetzliche Krankenversicherungen bieten Zusatzleistungen an, um den Leistungskatalog der gesetzlich vorgeschriebenen Leistungen zu erweitern. Da die Preise für diese Zusatzleistungen im Ermässen der jeweiligen GKV lliegt, gibt es naturgemäß Preisunterschiede von Krankenkasse zu Krankenkasse.
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Rentner verbleiben üblicherweise in der GKV, wenn sie dort vor dem Eintritt des Rentenalters versichert waren.
Vergleich der gesetzlichen Krankenkassen
Derzeit gibt es hunderte gesetzlicher Krankenkassen, darunter die Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK), die Betriebskrankenkassen (BKK), die Innungskrankenkassen (IKK) und die Ersatzkrankenkassen (EKK). Um sich einen Überblick über die vielen verschiedenen Krankenkassen zu verschaffen, sollte ein GKV Vergleich der Beitragssätze und Leistungen durchgeführt werden. Viele gesetzliche Krankenversicherungen bieten Zusatzleistungen an, um den Leistungskatalog der gesetzlich vorgeschriebenen Leistungen zu erweitern. Da die Preise für diese Zusatzleistungen im Ermässen der jeweiligen GKV lliegt, gibt es naturgemäß Preisunterschiede von Krankenkasse zu Krankenkasse.
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Tuesday, December 29, 2009
Millionenbetrug? Razzia bei Lübecker Krankenkasse
Im Fokus der Ermittlungen steht der Vorstand der IKK Nord in Lübeck. Die Staatsanwaltschaft Kiel wirft dem 47-Jährigen Korruption, Steuerhinterziehung und Untreue „in einem besonders schweren Fall“ vor. Mit dubiosen Geschäften soll er gemeinsam mit sechs weiteren Verdächtigen Millionenschaden angerichtet haben, bestätigt Kiels Oberstaatsanwalt Uwe Wick.
Der Vorstand der IKK Nord war bis Ende vergangenen Jahres gleichzeitig auch Chef der Internet-Krankenkasse IKK-Direkt. In dieser Zeit soll der Beschuldigte überhöhte Provisionszahlungen an einen Finanzdienstleister für die Werbung neuer Versicherter gezahlt haben. Üblich sind in der Branche Erfolgsprämien von 70 Euro – die IKK-Direkt zahlte 150 Euro. Zugleich soll der 47-Jährige nach LN-Informationen gezielt gegen Steuervorschriften verstoßen haben: So seien Überstunden von Mitarbeitern der IKK Nord als 400- Euro-Jobs über die IKK-Direkt abgegolten worden. Schließlich sollen Darlehen im zweistelligen Millionenbereich geflossen sein, die die IKK-Direkt von der IKK Nord und dem Landesverband der Innungskrankenkassen erhielt.
Den Stein ins Rollen brachte die Techniker Krankenkasse (TK), die zum Jahreswechsel 2009 mit der Internet-Krankenkasse fusioniert war. Bei der Prüfung der Bücher waren Unregelmäßigkeiten entdeckt worden, woraufhin die TK das Bundesversicherungsamt in Berlin einschaltete. Der Lübecker Hauptverdächtige, der ursprünglich mit in den neuen Vorstand der Techniker Krankenkasse gewechselt war, musste dort bereits Anfang Februar seinen Posten räumen.
Nach monatelangen Ermittlungen schlugen die Fahnder jetzt zu: Beamte des Landeskriminalamtes beschlagnahmten kistenweise Beweismaterial. Neben der Zentrale der IKK Nord in Lübeck wurden die Zweigstellen in Kiel, Rostock und Neubrandenburg gefilzt. Die Hauptverwaltung der Techniker Krankenkasse in Hamburg ist ebenfalls durchsucht worden, bestätigte ein Sprecher der mit 7,2 Millionen Mitgliedern größten deutschen Krankenkasse. Neben Geschäftsräumen wurden auch private Wohnungen durchsucht.
Die Staatsanwaltschaft ermittelt neben dem Lübecker Betriebswirt gegen sechs weitere ehemalige Mitarbeiter. Entgegen ersten Gerüchten befinden sich alle Verdächtigen weiterhin auf freiem Fuß. „Ein Haftbefehl wurde nicht vollstreckt“, so Oberstaatsanwalt Wick. Die IKK Nord in Lübeck zog vorerst keine Konsequenzen aus den Strafermittlungen gegen ihren Vorsitzenden. Seite 7
Von Bastian Modrow
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Der Vorstand der IKK Nord war bis Ende vergangenen Jahres gleichzeitig auch Chef der Internet-Krankenkasse IKK-Direkt. In dieser Zeit soll der Beschuldigte überhöhte Provisionszahlungen an einen Finanzdienstleister für die Werbung neuer Versicherter gezahlt haben. Üblich sind in der Branche Erfolgsprämien von 70 Euro – die IKK-Direkt zahlte 150 Euro. Zugleich soll der 47-Jährige nach LN-Informationen gezielt gegen Steuervorschriften verstoßen haben: So seien Überstunden von Mitarbeitern der IKK Nord als 400- Euro-Jobs über die IKK-Direkt abgegolten worden. Schließlich sollen Darlehen im zweistelligen Millionenbereich geflossen sein, die die IKK-Direkt von der IKK Nord und dem Landesverband der Innungskrankenkassen erhielt.
Den Stein ins Rollen brachte die Techniker Krankenkasse (TK), die zum Jahreswechsel 2009 mit der Internet-Krankenkasse fusioniert war. Bei der Prüfung der Bücher waren Unregelmäßigkeiten entdeckt worden, woraufhin die TK das Bundesversicherungsamt in Berlin einschaltete. Der Lübecker Hauptverdächtige, der ursprünglich mit in den neuen Vorstand der Techniker Krankenkasse gewechselt war, musste dort bereits Anfang Februar seinen Posten räumen.
Nach monatelangen Ermittlungen schlugen die Fahnder jetzt zu: Beamte des Landeskriminalamtes beschlagnahmten kistenweise Beweismaterial. Neben der Zentrale der IKK Nord in Lübeck wurden die Zweigstellen in Kiel, Rostock und Neubrandenburg gefilzt. Die Hauptverwaltung der Techniker Krankenkasse in Hamburg ist ebenfalls durchsucht worden, bestätigte ein Sprecher der mit 7,2 Millionen Mitgliedern größten deutschen Krankenkasse. Neben Geschäftsräumen wurden auch private Wohnungen durchsucht.
Die Staatsanwaltschaft ermittelt neben dem Lübecker Betriebswirt gegen sechs weitere ehemalige Mitarbeiter. Entgegen ersten Gerüchten befinden sich alle Verdächtigen weiterhin auf freiem Fuß. „Ein Haftbefehl wurde nicht vollstreckt“, so Oberstaatsanwalt Wick. Die IKK Nord in Lübeck zog vorerst keine Konsequenzen aus den Strafermittlungen gegen ihren Vorsitzenden. Seite 7
Von Bastian Modrow
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Monday, December 28, 2009
Private Krankenkassen - Beitragserhöhung 2010
Im kommenden Jahr 2010 müssen sich viele Versicherte privater Krankenkassen auf steigende Beiträge einstellen. Die Steigerungen falle dabei je nach Gesellschaft und Tarif sehr unterschiedlich aus, im extremsten Fall werden bis zu 25 Prozent Aufschläge fällig.
Die Debeka – Marktführer privater Krankenversicherung – verlangt von seinen Versicherten durchschnittlich 5 Prozent mehr Beiträge als im vergangenen Jahr 2008. Bei der Debeka sind rund 4,3 Millionen Menschen privat versichert. Die sogenannten Krankheitskosten-Vollversicherten – das sind rund 2,1 Millionen Versicherte – werden mit erhöhten Beiträgen rechnen müssen. Nach eigener Aussage der Kasse hatte sie in den vorausgegangenen vier Jahren allerdings auf Beitragserhöhungen verzichtet. Viele Versicherte der DKV müssen mit deutlich mehr Beitragserhöhung rechnen. Die Tarife werden durchschnittlich um acht Prozent steigen. Die Victoria Versicherung wird ihre Beiträge im Schnitt um sechs Prozent erhöhen.
Die Palette der Preissteigerungen ist in allen Konzernen deutlich spürbar. Bei der DKV wird dies durch folgendes Beispiel verdeutlicht: Während für Ärzte ein Tarif um 25 Prozent erhöht wird, bleibt im gleichen Tarif vergleichsweise eine Ärztin von der Beitragserhöhung verschont. Begründet wird dies dadurch, dass einige Ärzte scher erkrankt sind und die daraus entstandenen hohen Behandlungskosten auf die Beiträge ihrer männlichen Kollegen umgelegt werden.
Die privaten Kassen begründen ihre Beitragserhöhungen vorrangig auf die verteuerten medizinischen Behandlungen. In der Brache heißt es, dass vor allem die ambulanten Leistungen die Kostentreiber seien. Dies wurde auch durch einen Sprecher der Axa bestätigt. Die Tarife des Axa werden durchschnittlich um 3,9 Prozent erhöht werden. Selbst bei dieser Krankenkasse ist die Bandbreite der Erhöhungen enorm: einige Tarife bleiben von der Beitragserhöhung unberührt, andere steigen um bis zu 20 Prozent. Auch der neue Basistarif, den die privaten Kassen künftig anbieten müssen, falle dabei neben den ambulanten Leistungen für die Erhöhungn ins Gewicht.
Die Versicherer nennen als weiteren Grund für die steigenden Beiträge die gestiegene Lebenserwartung der Krankenversicherten. Die Unternehmen müssen deshalb höhere Rückstellungen bilden, um für ihre Versicherten die Gesundheitskosten im Alter zu begleiten. Langfristig können aber diese Rückstellungen auch die Beitragserhöhung bremsen. Die Zinserträge aus den Anlagen kommen nämlich den Versicherten später wieder zugute.
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Die Debeka – Marktführer privater Krankenversicherung – verlangt von seinen Versicherten durchschnittlich 5 Prozent mehr Beiträge als im vergangenen Jahr 2008. Bei der Debeka sind rund 4,3 Millionen Menschen privat versichert. Die sogenannten Krankheitskosten-Vollversicherten – das sind rund 2,1 Millionen Versicherte – werden mit erhöhten Beiträgen rechnen müssen. Nach eigener Aussage der Kasse hatte sie in den vorausgegangenen vier Jahren allerdings auf Beitragserhöhungen verzichtet. Viele Versicherte der DKV müssen mit deutlich mehr Beitragserhöhung rechnen. Die Tarife werden durchschnittlich um acht Prozent steigen. Die Victoria Versicherung wird ihre Beiträge im Schnitt um sechs Prozent erhöhen.
Die Palette der Preissteigerungen ist in allen Konzernen deutlich spürbar. Bei der DKV wird dies durch folgendes Beispiel verdeutlicht: Während für Ärzte ein Tarif um 25 Prozent erhöht wird, bleibt im gleichen Tarif vergleichsweise eine Ärztin von der Beitragserhöhung verschont. Begründet wird dies dadurch, dass einige Ärzte scher erkrankt sind und die daraus entstandenen hohen Behandlungskosten auf die Beiträge ihrer männlichen Kollegen umgelegt werden.
Die privaten Kassen begründen ihre Beitragserhöhungen vorrangig auf die verteuerten medizinischen Behandlungen. In der Brache heißt es, dass vor allem die ambulanten Leistungen die Kostentreiber seien. Dies wurde auch durch einen Sprecher der Axa bestätigt. Die Tarife des Axa werden durchschnittlich um 3,9 Prozent erhöht werden. Selbst bei dieser Krankenkasse ist die Bandbreite der Erhöhungen enorm: einige Tarife bleiben von der Beitragserhöhung unberührt, andere steigen um bis zu 20 Prozent. Auch der neue Basistarif, den die privaten Kassen künftig anbieten müssen, falle dabei neben den ambulanten Leistungen für die Erhöhungn ins Gewicht.
Die Versicherer nennen als weiteren Grund für die steigenden Beiträge die gestiegene Lebenserwartung der Krankenversicherten. Die Unternehmen müssen deshalb höhere Rückstellungen bilden, um für ihre Versicherten die Gesundheitskosten im Alter zu begleiten. Langfristig können aber diese Rückstellungen auch die Beitragserhöhung bremsen. Die Zinserträge aus den Anlagen kommen nämlich den Versicherten später wieder zugute.
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Sunday, December 27, 2009
Wie viel teurer dürfen private Krankenkassen werden?
Es ist wieder so weit: Rund acht Millionen Deutschen schenkt die Private Krankenversicherung (PKV) gerade K.O.-Tropfen ein. Die Kassen erhöhen die Beiträge für 2010 - zum Teil um 20 Prozent. Und das ist längst nicht das Ende der Fahnenstange, warnt WirtschaftsWoche-Reporterin Anke Henrich.
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Saturday, December 26, 2009
Private Krankenversicherung kritisiert Gesundheitsplan der Regierung
Der Spitzenverband der privaten Krankenversicherungen ( PKV ) kritisiert die Pläne der Bundesregierung zum Gesundheitplan. Erwartet wird eine zunehmende Verschlechterung der Versicherungsleistungen der privaten Krankenkassen.
„Die Pauschalprämien bringen eine Reihe von Problemen. Dazu gehört, dass in der gesetzlichen Krankenversicherung durch noch mehr Steuergeld der Einfluss des Staates immer größer würde. Das kann man mit der Rentenversicherung vergleichen. Dort haben wir einen massiven Einsatz von Steuermitteln, der bei etwa 80 Milliarden Euro pro Jahr liegt. Dennoch hat das dazu geführt, dass das Rentenniveau immer weiter absinkt.“, so Volker Leienbach vom PKV-Verband in Deutschland im Interview mit dem "Hamburger Abendblatt".
Mitgleider der privaten Krankenkassen leiden am meisten
Volker Leienbach prangert in seiner Kritik die Finanzierung der Krankheitskosten über Steuergelder, die seiner Ansicht nach besonders Versicherte der privaten Krankenversicherung treffen würden: „Gibt man Steuergeld dazu, sinkt ja auch der Arbeitgeberanteil, weil die Beiträge zur gesetzlichen Kasse insgesamt niedriger sind.“, so der Sprecher des PKV Verbandes. Damit würde der Umbau zu Lasten der PKV gehen, die dadurch noch stärker unter beitragserhöhungen leiden müssten und gleichzeitig mit ihren Beiträgen die gesetzlichen Krankenkassen subventionieren würden.
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„Die Pauschalprämien bringen eine Reihe von Problemen. Dazu gehört, dass in der gesetzlichen Krankenversicherung durch noch mehr Steuergeld der Einfluss des Staates immer größer würde. Das kann man mit der Rentenversicherung vergleichen. Dort haben wir einen massiven Einsatz von Steuermitteln, der bei etwa 80 Milliarden Euro pro Jahr liegt. Dennoch hat das dazu geführt, dass das Rentenniveau immer weiter absinkt.“, so Volker Leienbach vom PKV-Verband in Deutschland im Interview mit dem "Hamburger Abendblatt".
Mitgleider der privaten Krankenkassen leiden am meisten
Volker Leienbach prangert in seiner Kritik die Finanzierung der Krankheitskosten über Steuergelder, die seiner Ansicht nach besonders Versicherte der privaten Krankenversicherung treffen würden: „Gibt man Steuergeld dazu, sinkt ja auch der Arbeitgeberanteil, weil die Beiträge zur gesetzlichen Kasse insgesamt niedriger sind.“, so der Sprecher des PKV Verbandes. Damit würde der Umbau zu Lasten der PKV gehen, die dadurch noch stärker unter beitragserhöhungen leiden müssten und gleichzeitig mit ihren Beiträgen die gesetzlichen Krankenkassen subventionieren würden.
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Friday, December 25, 2009
Sind im Vergleich mit der GKV private Krankenkassen besser?
Im Vergleich bieten private Krankenkassen in der Regel deutlich mehr Leistungen als die gesetzliche Krankenversicherung. Das ist jedoch nicht verwunderlich, denn das deutsche Gesundheitssystem ist so aufgebaut, dass die PKV für diejenigen gedacht ist, die sich einen besseren Krankenschutz leisten können. Erwähnt werden muss jedoch, dass im Vergleich private Krankenkassen auch oft teurer sind. Aber es gibt auch Fälle, in denen eine Mitgliedschaft in der PKV preisgünstiger ist als in der GKV.
Wenn ein gesunder junger Mann ohne Familie in die PKV eintritt, sind seine Beiträge sehr niedrig. Dafür bekommt er bessere Leistungen als in der GKV. Doch auch wenn die Beiträge höher sind als in der GKV, muss immer genau hingeschaut werden, welche Leistungen verglichen werden. In der Regel ist es so, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis in der PKV sehr gut ist. Eine andere Frage ist dann, ob sich ein Versicherter auch die höheren Beiträge leisten kann.
Wenn in einem Vergleich private Krankenkassen untersucht werden, ist das Ergebnis meist, dass es sehr unterschiedliche Preise für ähnliche Leistungen gibt. Deswegen ist es auch unseriös, die PKV als Ganzes mit der GKV zu vergleichen. Es muss immer genau hingeschaut werden, um vernünftige Aussagen zu erhalten. Es gibt auch in der GKV Mitglieder, die theoretisch in die PKV wechseln könnten, es aber trotzdem nicht tun. Dies kann unterschiedliche Gründe haben. So sind z.B. Publizisten und Künstler in Künstlersozialkasse versichert. Dort werden ihnen besondere Privilegien zuteil, auf die sie in der Regel nicht verzichten wollen. Aber auch andere Versicherte der GKV, für die es sich finanziell lohnen würde, vollziehen den Wechsel nicht.
Im direkten Vergleich sind private Krankenkassen oft die bessere Lösung. Doch dies muss auch von den Kunden gesehen und umgesetzt werden. Deswegen investiert die PKV jedes Jahr viel Geld in die Aufklärungsarbeit. Die gesetzliche Krankenversicherung hat zwar nicht den besten Ruf, aber sie ist so eng mit der Gesellschaft verwachsen, dass viele Menschen einen Wechsel nicht wagen.
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Wenn ein gesunder junger Mann ohne Familie in die PKV eintritt, sind seine Beiträge sehr niedrig. Dafür bekommt er bessere Leistungen als in der GKV. Doch auch wenn die Beiträge höher sind als in der GKV, muss immer genau hingeschaut werden, welche Leistungen verglichen werden. In der Regel ist es so, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis in der PKV sehr gut ist. Eine andere Frage ist dann, ob sich ein Versicherter auch die höheren Beiträge leisten kann.
Wenn in einem Vergleich private Krankenkassen untersucht werden, ist das Ergebnis meist, dass es sehr unterschiedliche Preise für ähnliche Leistungen gibt. Deswegen ist es auch unseriös, die PKV als Ganzes mit der GKV zu vergleichen. Es muss immer genau hingeschaut werden, um vernünftige Aussagen zu erhalten. Es gibt auch in der GKV Mitglieder, die theoretisch in die PKV wechseln könnten, es aber trotzdem nicht tun. Dies kann unterschiedliche Gründe haben. So sind z.B. Publizisten und Künstler in Künstlersozialkasse versichert. Dort werden ihnen besondere Privilegien zuteil, auf die sie in der Regel nicht verzichten wollen. Aber auch andere Versicherte der GKV, für die es sich finanziell lohnen würde, vollziehen den Wechsel nicht.
Im direkten Vergleich sind private Krankenkassen oft die bessere Lösung. Doch dies muss auch von den Kunden gesehen und umgesetzt werden. Deswegen investiert die PKV jedes Jahr viel Geld in die Aufklärungsarbeit. Die gesetzliche Krankenversicherung hat zwar nicht den besten Ruf, aber sie ist so eng mit der Gesellschaft verwachsen, dass viele Menschen einen Wechsel nicht wagen.
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Thursday, December 24, 2009
Krankenversicherung private
Kostenlose Online Krankenversicherungsrechner und Krankenkassenrechner
Einfache Softwareprogramme machen es möglich: Preisvergleiche für sämtliche Produkte und Dienstleistungen. Was der Schrecken für viele Verkäufer und Händler, ist der Segen für den Privatverbraucher. Mit einfachen und kostenlosen Produktvergleichen werden Preise und Leistungen transparenter, die Entscheidungswahl wird vereinfacht. Seit einigen Jahren gibt es diese Vergleiche und Rechner auch im Bereich der Versicherungen und speziell der Privaten Krankenversicherung.
Krankenkassenvergleich und Krankenversicherungsrechner für PKV und GKV
Sowohl für die gesetzliche (GKV) als auch für die private Krankenversicherung (PKV) werden im Internet kostenlose Beitragsrechner angeboten. Während der GKV Vergleich relativ einfach vonstatten gehen kann, werden für die PKV einige Faktoren und Angaben mehr gebraucht. Denn die Unterschiede der gesetzlichen Krankenkassentarife beschränken sich weitestgehend auf den Beitragssatz der jeweiligen Krankenkasse. Für die private Krankenversicherung jedoch spielen neben dem Alter, dem Geschlecht, dem Berufsstand und dem Gesundheitszustand auch noch die gewünschten Leistungen eine Rolle. Damit ergeben sich sehr individuelle Tarife mit unterschiedlichen Preisen, die mit einem PKV Rechner online berechnet und verglichen werden können.
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Einfache Softwareprogramme machen es möglich: Preisvergleiche für sämtliche Produkte und Dienstleistungen. Was der Schrecken für viele Verkäufer und Händler, ist der Segen für den Privatverbraucher. Mit einfachen und kostenlosen Produktvergleichen werden Preise und Leistungen transparenter, die Entscheidungswahl wird vereinfacht. Seit einigen Jahren gibt es diese Vergleiche und Rechner auch im Bereich der Versicherungen und speziell der Privaten Krankenversicherung.
Krankenkassenvergleich und Krankenversicherungsrechner für PKV und GKV
Sowohl für die gesetzliche (GKV) als auch für die private Krankenversicherung (PKV) werden im Internet kostenlose Beitragsrechner angeboten. Während der GKV Vergleich relativ einfach vonstatten gehen kann, werden für die PKV einige Faktoren und Angaben mehr gebraucht. Denn die Unterschiede der gesetzlichen Krankenkassentarife beschränken sich weitestgehend auf den Beitragssatz der jeweiligen Krankenkasse. Für die private Krankenversicherung jedoch spielen neben dem Alter, dem Geschlecht, dem Berufsstand und dem Gesundheitszustand auch noch die gewünschten Leistungen eine Rolle. Damit ergeben sich sehr individuelle Tarife mit unterschiedlichen Preisen, die mit einem PKV Rechner online berechnet und verglichen werden können.
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Wednesday, December 23, 2009
Private Krankenkasse
Krankentagegeldversicherung und Krankenhaustagegeldversicherung
Private Krankenkasse
Da Selbständige und Freiberufler keine Sozialversicherungsabgaben zu entrichten haben, sind Sie im Falle einer Krankheit und damit im Falle eines auch längeren Verdienstausfalles nicht geschützt und erhalten im Vergleich zu Beamten, Arbitnehmern und Angestellten keine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall. Für diese Berufsgruppeempfiehlt sich der Abschluss einer zusätzlichen Krankentagegeldversicherung im Rahmen der privaten Krankenversicherung, um die finanziellen Folgen von Verdienstausfällen zu kompensieren.
Für Arbeitnehmer und Angstellte kann eine Krankenhaustagegeldversicherung sinnvoll sein, die die anfallenden Kosten von 10 Euro pro Aufenthaltstag im Krankenhaus übernimmt. Eine Krankentagegeldversicherung ist für Angestellte nicht nötig. Sie erhalten eine Lohnfortzahlung von ihrem Arbeitgeber während ihrer Arbeitsunfähigkeit in Folge von Krankheit für die Dauer von sechs Wochen in voller Höhe.
Einen wichtigen Stellenwert nehmen die Leistungen für Behandlungen beim Zahnarzt ein. Die Zuzahlungen zu den Zahnarztkosten wie z.B. Zahersatz kann frei verhandelt werden. Je höher die Zuzahlung, desto teurer die Versicherung. Versicherten, die zum Zeitpunkt des Vertraksabschlusses keine gravierenden Zahnprobleme haben, ist zu empfehlen, eine möglichst hohe Zuzahlung zu wählen. Ohne bestehende Zahnprobleme ist der Zahnschutz noch günstig und wird erheblich teurer, wenn aktuell "Baustellen" im Mund vorhanden sind. Eine hohe Zuzahlung zum Zahnersatz kann sich bereits mit der ersten Behandlung lohnen. Eine Zuzahlung von 80 statt 60 Prozent kann bereits einige hundert Euro ausmachen.
Weitere spezielle Leistungen sind zum Beispiel die Auslandsreisekrankenversicherung mit Einschluss diverser Zusatzleistungen wie Erstattung der Kosten für den Rücktransport etc.
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Private Krankenkasse
Da Selbständige und Freiberufler keine Sozialversicherungsabgaben zu entrichten haben, sind Sie im Falle einer Krankheit und damit im Falle eines auch längeren Verdienstausfalles nicht geschützt und erhalten im Vergleich zu Beamten, Arbitnehmern und Angestellten keine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall. Für diese Berufsgruppeempfiehlt sich der Abschluss einer zusätzlichen Krankentagegeldversicherung im Rahmen der privaten Krankenversicherung, um die finanziellen Folgen von Verdienstausfällen zu kompensieren.
Für Arbeitnehmer und Angstellte kann eine Krankenhaustagegeldversicherung sinnvoll sein, die die anfallenden Kosten von 10 Euro pro Aufenthaltstag im Krankenhaus übernimmt. Eine Krankentagegeldversicherung ist für Angestellte nicht nötig. Sie erhalten eine Lohnfortzahlung von ihrem Arbeitgeber während ihrer Arbeitsunfähigkeit in Folge von Krankheit für die Dauer von sechs Wochen in voller Höhe.
Einen wichtigen Stellenwert nehmen die Leistungen für Behandlungen beim Zahnarzt ein. Die Zuzahlungen zu den Zahnarztkosten wie z.B. Zahersatz kann frei verhandelt werden. Je höher die Zuzahlung, desto teurer die Versicherung. Versicherten, die zum Zeitpunkt des Vertraksabschlusses keine gravierenden Zahnprobleme haben, ist zu empfehlen, eine möglichst hohe Zuzahlung zu wählen. Ohne bestehende Zahnprobleme ist der Zahnschutz noch günstig und wird erheblich teurer, wenn aktuell "Baustellen" im Mund vorhanden sind. Eine hohe Zuzahlung zum Zahnersatz kann sich bereits mit der ersten Behandlung lohnen. Eine Zuzahlung von 80 statt 60 Prozent kann bereits einige hundert Euro ausmachen.
Weitere spezielle Leistungen sind zum Beispiel die Auslandsreisekrankenversicherung mit Einschluss diverser Zusatzleistungen wie Erstattung der Kosten für den Rücktransport etc.
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Tuesday, December 22, 2009
Private Krankenkassen
Hamburg — Durch den von der Bundesregierung geplanten Umbau des Gesundheitswesens droht nach Ansicht der privaten Krankenkassen eine Verschlechterung der medizinischen Leistungen. "Die Pauschalprämien bringen eine Reihe von Problemen", sagte der Vorsitzende des Privatkassenverbandes PKV, Volker Leienbach, dem "Hamburger Abendblatt". "Dazu gehört, dass in der gesetzlichen Krankenversicherung durch noch mehr Steuergeld der Einfluss des Staates immer größer würde."
Die Entwicklung sei mit der Rentenversicherung vergleichbar: "Dort haben wir einen massiven Einsatz von Steuermitteln, der bei etwa 80 Milliarden Euro pro Jahr liegt. Dennoch hat das dazu geführt, dass das Rentenniveau immer weiter absinkt", fügte Leienbach hinzu.
Die fortschreitende Finanzierung der Gesundheit über Steuern treffe besonders Privatversicherte, sagte Leienbach dem Blatt. "Gibt man Steuergeld dazu, sinkt ja auch der Arbeitgeberanteil, weil die Beiträge zur gesetzlichen Kasse insgesamt niedriger sind." Für die private Krankenversicherung zahle der Arbeitgeber aber nur maximal den Höchstsatz wie in der gesetzlichen. "Als privat Krankenversicherter subventioniere ich also die gesetzlich Versicherten und treibe meine eigenen Prämien in die Höhe", kritisierte Leienbach.
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Die Entwicklung sei mit der Rentenversicherung vergleichbar: "Dort haben wir einen massiven Einsatz von Steuermitteln, der bei etwa 80 Milliarden Euro pro Jahr liegt. Dennoch hat das dazu geführt, dass das Rentenniveau immer weiter absinkt", fügte Leienbach hinzu.
Die fortschreitende Finanzierung der Gesundheit über Steuern treffe besonders Privatversicherte, sagte Leienbach dem Blatt. "Gibt man Steuergeld dazu, sinkt ja auch der Arbeitgeberanteil, weil die Beiträge zur gesetzlichen Kasse insgesamt niedriger sind." Für die private Krankenversicherung zahle der Arbeitgeber aber nur maximal den Höchstsatz wie in der gesetzlichen. "Als privat Krankenversicherter subventioniere ich also die gesetzlich Versicherten und treibe meine eigenen Prämien in die Höhe", kritisierte Leienbach.
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