Im Vergleich bieten private Krankenkassen in der Regel deutlich mehr Leistungen als die gesetzliche Krankenversicherung. Das ist jedoch nicht verwunderlich, denn das deutsche Gesundheitssystem ist so aufgebaut, dass die PKV für diejenigen gedacht ist, die sich einen besseren Krankenschutz leisten können. Erwähnt werden muss jedoch, dass im Vergleich private Krankenkassen auch oft teurer sind. Aber es gibt auch Fälle, in denen eine Mitgliedschaft in der PKV preisgünstiger ist als in der GKV.
Wenn ein gesunder junger Mann ohne Familie in die PKV eintritt, sind seine Beiträge sehr niedrig. Dafür bekommt er bessere Leistungen als in der GKV. Doch auch wenn die Beiträge höher sind als in der GKV, muss immer genau hingeschaut werden, welche Leistungen verglichen werden. In der Regel ist es so, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis in der PKV sehr gut ist. Eine andere Frage ist dann, ob sich ein Versicherter auch die höheren Beiträge leisten kann.
Wenn in einem Vergleich private Krankenkassen untersucht werden, ist das Ergebnis meist, dass es sehr unterschiedliche Preise für ähnliche Leistungen gibt. Deswegen ist es auch unseriös, die PKV als Ganzes mit der GKV zu vergleichen. Es muss immer genau hingeschaut werden, um vernünftige Aussagen zu erhalten. Es gibt auch in der GKV Mitglieder, die theoretisch in die PKV wechseln könnten, es aber trotzdem nicht tun. Dies kann unterschiedliche Gründe haben. So sind z.B. Publizisten und Künstler in Künstlersozialkasse versichert. Dort werden ihnen besondere Privilegien zuteil, auf die sie in der Regel nicht verzichten wollen. Aber auch andere Versicherte der GKV, für die es sich finanziell lohnen würde, vollziehen den Wechsel nicht.
Im direkten Vergleich sind private Krankenkassen oft die bessere Lösung. Doch dies muss auch von den Kunden gesehen und umgesetzt werden. Deswegen investiert die PKV jedes Jahr viel Geld in die Aufklärungsarbeit. Die gesetzliche Krankenversicherung hat zwar nicht den besten Ruf, aber sie ist so eng mit der Gesellschaft verwachsen, dass viele Menschen einen Wechsel nicht wagen.
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Friday, December 25, 2009
Wednesday, December 23, 2009
Private Krankenkasse
Krankentagegeldversicherung und Krankenhaustagegeldversicherung
Private Krankenkasse
Da Selbständige und Freiberufler keine Sozialversicherungsabgaben zu entrichten haben, sind Sie im Falle einer Krankheit und damit im Falle eines auch längeren Verdienstausfalles nicht geschützt und erhalten im Vergleich zu Beamten, Arbitnehmern und Angestellten keine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall. Für diese Berufsgruppeempfiehlt sich der Abschluss einer zusätzlichen Krankentagegeldversicherung im Rahmen der privaten Krankenversicherung, um die finanziellen Folgen von Verdienstausfällen zu kompensieren.
Für Arbeitnehmer und Angstellte kann eine Krankenhaustagegeldversicherung sinnvoll sein, die die anfallenden Kosten von 10 Euro pro Aufenthaltstag im Krankenhaus übernimmt. Eine Krankentagegeldversicherung ist für Angestellte nicht nötig. Sie erhalten eine Lohnfortzahlung von ihrem Arbeitgeber während ihrer Arbeitsunfähigkeit in Folge von Krankheit für die Dauer von sechs Wochen in voller Höhe.
Einen wichtigen Stellenwert nehmen die Leistungen für Behandlungen beim Zahnarzt ein. Die Zuzahlungen zu den Zahnarztkosten wie z.B. Zahersatz kann frei verhandelt werden. Je höher die Zuzahlung, desto teurer die Versicherung. Versicherten, die zum Zeitpunkt des Vertraksabschlusses keine gravierenden Zahnprobleme haben, ist zu empfehlen, eine möglichst hohe Zuzahlung zu wählen. Ohne bestehende Zahnprobleme ist der Zahnschutz noch günstig und wird erheblich teurer, wenn aktuell "Baustellen" im Mund vorhanden sind. Eine hohe Zuzahlung zum Zahnersatz kann sich bereits mit der ersten Behandlung lohnen. Eine Zuzahlung von 80 statt 60 Prozent kann bereits einige hundert Euro ausmachen.
Weitere spezielle Leistungen sind zum Beispiel die Auslandsreisekrankenversicherung mit Einschluss diverser Zusatzleistungen wie Erstattung der Kosten für den Rücktransport etc.
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Private Krankenkasse
Da Selbständige und Freiberufler keine Sozialversicherungsabgaben zu entrichten haben, sind Sie im Falle einer Krankheit und damit im Falle eines auch längeren Verdienstausfalles nicht geschützt und erhalten im Vergleich zu Beamten, Arbitnehmern und Angestellten keine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall. Für diese Berufsgruppeempfiehlt sich der Abschluss einer zusätzlichen Krankentagegeldversicherung im Rahmen der privaten Krankenversicherung, um die finanziellen Folgen von Verdienstausfällen zu kompensieren.
Für Arbeitnehmer und Angstellte kann eine Krankenhaustagegeldversicherung sinnvoll sein, die die anfallenden Kosten von 10 Euro pro Aufenthaltstag im Krankenhaus übernimmt. Eine Krankentagegeldversicherung ist für Angestellte nicht nötig. Sie erhalten eine Lohnfortzahlung von ihrem Arbeitgeber während ihrer Arbeitsunfähigkeit in Folge von Krankheit für die Dauer von sechs Wochen in voller Höhe.
Einen wichtigen Stellenwert nehmen die Leistungen für Behandlungen beim Zahnarzt ein. Die Zuzahlungen zu den Zahnarztkosten wie z.B. Zahersatz kann frei verhandelt werden. Je höher die Zuzahlung, desto teurer die Versicherung. Versicherten, die zum Zeitpunkt des Vertraksabschlusses keine gravierenden Zahnprobleme haben, ist zu empfehlen, eine möglichst hohe Zuzahlung zu wählen. Ohne bestehende Zahnprobleme ist der Zahnschutz noch günstig und wird erheblich teurer, wenn aktuell "Baustellen" im Mund vorhanden sind. Eine hohe Zuzahlung zum Zahnersatz kann sich bereits mit der ersten Behandlung lohnen. Eine Zuzahlung von 80 statt 60 Prozent kann bereits einige hundert Euro ausmachen.
Weitere spezielle Leistungen sind zum Beispiel die Auslandsreisekrankenversicherung mit Einschluss diverser Zusatzleistungen wie Erstattung der Kosten für den Rücktransport etc.
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Tuesday, December 22, 2009
Private Krankenkassen
Hamburg — Durch den von der Bundesregierung geplanten Umbau des Gesundheitswesens droht nach Ansicht der privaten Krankenkassen eine Verschlechterung der medizinischen Leistungen. "Die Pauschalprämien bringen eine Reihe von Problemen", sagte der Vorsitzende des Privatkassenverbandes PKV, Volker Leienbach, dem "Hamburger Abendblatt". "Dazu gehört, dass in der gesetzlichen Krankenversicherung durch noch mehr Steuergeld der Einfluss des Staates immer größer würde."
Die Entwicklung sei mit der Rentenversicherung vergleichbar: "Dort haben wir einen massiven Einsatz von Steuermitteln, der bei etwa 80 Milliarden Euro pro Jahr liegt. Dennoch hat das dazu geführt, dass das Rentenniveau immer weiter absinkt", fügte Leienbach hinzu.
Die fortschreitende Finanzierung der Gesundheit über Steuern treffe besonders Privatversicherte, sagte Leienbach dem Blatt. "Gibt man Steuergeld dazu, sinkt ja auch der Arbeitgeberanteil, weil die Beiträge zur gesetzlichen Kasse insgesamt niedriger sind." Für die private Krankenversicherung zahle der Arbeitgeber aber nur maximal den Höchstsatz wie in der gesetzlichen. "Als privat Krankenversicherter subventioniere ich also die gesetzlich Versicherten und treibe meine eigenen Prämien in die Höhe", kritisierte Leienbach.
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Die Entwicklung sei mit der Rentenversicherung vergleichbar: "Dort haben wir einen massiven Einsatz von Steuermitteln, der bei etwa 80 Milliarden Euro pro Jahr liegt. Dennoch hat das dazu geführt, dass das Rentenniveau immer weiter absinkt", fügte Leienbach hinzu.
Die fortschreitende Finanzierung der Gesundheit über Steuern treffe besonders Privatversicherte, sagte Leienbach dem Blatt. "Gibt man Steuergeld dazu, sinkt ja auch der Arbeitgeberanteil, weil die Beiträge zur gesetzlichen Kasse insgesamt niedriger sind." Für die private Krankenversicherung zahle der Arbeitgeber aber nur maximal den Höchstsatz wie in der gesetzlichen. "Als privat Krankenversicherter subventioniere ich also die gesetzlich Versicherten und treibe meine eigenen Prämien in die Höhe", kritisierte Leienbach.
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